
Square bringt Lightning-Zahlungen mit Bitcoin zu Millionen US-Händlern
Square, der Zahlungsdienst von Jack Dorseys Unternehmen Block, ermöglicht US-Händlern, Bitcoin direkt an ihrer bestehenden Kasse anzunehmen. Die Zahlungen laufen über das Lightning-Netzwerk. Die Einführung begann im Juli 2025; seit März 2026 ist die Funktion für berechtigte Händler standardmäßig aktiviert. Erstmals veröffentlicht im Juli 2025, aktualisiert im November 2026.
So funktioniert es
An der Kasse zeigt das Square-Terminal einen QR-Code an. Der Kunde scannt ihn mit einer Lightning-fähigen Wallet und zahlt in Sekunden. Händler müssen sich nicht selbst um Bitcoin kümmern: Der Betrag kann automatisch in US-Dollar umgetauscht werden, sodass sie kein Kursrisiko tragen.
Vom Test zum Standard
Als Square die Einführung im Juli 2025 startete, war das Ziel, die Funktion bis 2026 allen berechtigten US-Händlern anzubieten – rund vier Millionen Betrieben. Seit dem 30. März 2026 sind Bitcoin-Zahlungen für berechtigte Verkäufer standardmäßig eingeschaltet; sie können sich abmelden. Laut Bitcoin Magazine nahmen bis Mai 2026 rund eine Million US-Händler Bitcoin über Square an.
Warum Lightning den Unterschied macht
Zahlungen direkt auf der Bitcoin-Blockchain brauchen Minuten bis zur Bestätigung und können bei hoher Auslastung teuer werden – ungeeignet für einen Kaffee oder die Bäckerei. Lightning wickelt kleine Zahlungen fast sofort und sehr günstig ab. Das ist die technische Voraussetzung dafür, dass Bitcoin an einer normalen Ladenkasse überhaupt funktioniert.
Was Reichweite bedeutet – und was nicht
Eine Million Händler, die Bitcoin annehmen können, ist ein großer Schritt für die Verfügbarkeit. Wie viele Kunden tatsächlich mit Bitcoin bezahlen, sagt die Zahl nicht. Wie beim Lightning-Netzwerk insgesamt sind Reichweite und tatsächliche Nutzung zwei verschiedene Dinge – mehr dazu in unserem Beitrag über die Reichweite von Lightning mit 650 Millionen Menschen.









